BTV am 15.11.14 bei der Turnverbandsgruppenausscheidung

BTV – Turnerinnen lieferten mit den Mannschaften ordentliche Leistung ab

Auf den ersten Blick schaute das Trainerteam in die enttäuschten Gesichter der BTV-Mädchen. Bei genauer Analyse der gezeigten Übungen und der Ergebnisliste kann der BTV allerdings mit den Ergebnissen bei den Verbandsgruppenausscheidungen gegen die leistungsstärksten Mannschaften aus den Turnverbänden Köln, Aachen und Bonn sehr zufrieden sein. Und das Team hatte seine Hausaufgaben über das Jahr gemacht, waren die Sprung- und Stufenbarrenleistungen deutlich besser noch als im Vorjahr.

Besonders im JG 2001 und jünger war die Enttäuschung groß: mit nur 0,15 Punkte auf Platz 5 und 0,20 Punkte Rückstand auf Platz 4 erreichte die Mädchen mit 183,75 Punkten den 6. Platz – enger und unglücklicher kann ein Wettkampftag nicht enden. Laura Grunenberg, Anna-Lena Butterweck, Elena Wilkens, Maren Kuckertz, Tabea Reisky und Susanne Daners gaben Alles und turnten mit nur minimalen Fehlern an ihrer Leistungsgrenze – mehr kann ein Trainerteam nicht erwarten. Dabei wussten sie besonders durch ausdrucksstarke und choreographisch gut aufgebaute Bodenübungen zu gefallen – leider wurde das vom Kampfgericht nicht gewürdigt.

Die jahrgangsoffene Mannschaft mit den Turnerinnen Lea Martini, Nele Kuckertz, Alina Reisky, Lara Freuen, Anja Nießen und Eva Schröder verbesserte sich besonders mit einem neuen schwierigeren Sprung.  Am Stufenbarren mussten sie nach einigen Unsauberkeiten Punktabzüge in Kauf nehmen; am Boden, Schwebebalken und Sprung kämpften sie sich gemeinsam durch den Wettkampf und gaben ihr Bestes. Bei der Siegerehrung hieß es für diese Mannschaft Rang 6 in einem Starterfeld von 8 Mannschaften.

Nach mehrjähriger Pause schickte das Trainerteam auch wieder die jüngsten Turnerinnen ins Rennen – Annika Spohr, Jana Gutbrod, Netti Lafarre, Jana Härter und Marie van de Bruck starteten im Jahrgang 2005/2006. Einige von ihnen hatten im Mai erste Erfahrungen mit Wettkämpfen außerhalb des Turnverbandes Düren sammeln können. Im Frühjahr noch unsicher, zeigten sie nun aber konzentriert und mit großem Willen ihre Übungen. Hier gibt es noch Defizite im Schwierigkeitsgrad beim Sprung und Reckturnen. Die Trainer waren mit den gezeigten Übungen sehr zufrieden und in den nächsten Monaten wird am noch zu geringen Schwierigkeitsgrad fleißig gearbeitet.

Die Mannschaften wurden betreut von Hannah und Martina Bünten; als Kampfrichterinnen mit C-Landeslizenz standen Simone Dauvermann, Michaela Nießen, Lara Freuen und Anja Böttke mit D-Lizenz zur Verfügung.

Für die Zukunft wäre es wünschenswert, wenn alle teilnehmenden Vereine  ihren Schwerpunkt nicht nur in die Trainingsarbeit ihrer Turnerinnen legen, sondern auch die für Wettkämpfe notwendigen Kampfrichter aus- und fortbilden  lassen. Leider stellten viele Vereine Kampfrichter zur Verfügung, die  unerfahren und unzureichend qualifiziert waren. Alle Turnerinnen und der Wettkampf, der immerhin eine Qualifikation für das Landesfinale im RTB  darstellt, hat souveräne und qualifizierte Bewertungen der Übungen verdient.

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